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#1 |
FilzerIn +
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Hallo Ihr Lieben,
ich werde nun bald meinen ersten Filzkurs geben, habe allerdings bei einer Sache noch nicht den richtigen Ansatz, deshalb nun meine Frage an Euch. Wie könnte man das mit der Wollmenge machen? Also dem Materialverbrauch? Ich habe selbst schon an Kursen teilgenommen, da wurde erstmal gefilzt und dann am Schluß das Filzwerk gewogen und so der Materialverbrauch festgestellt. Jetzt habe ich das mehrmals ausprobiert und hab festgestellt, dass man dadurch natürlich mehr Verbrauch ansetzt, als eigentlich wirklich genutzt, da die Objekte ja doch noch Feuchtigkeit vom Filzprozess enthalten. Dann war mein Ansatz, die Wollmenge den Teilnehmern vorher abzuwiegen. Das finde ich insofern gut, da ich den Teilnehmern vorher einen Hinweis geben kann wieviel Wolle man z.B. für eine Tasche braucht. Wie in einer guten Anleitung aus einem Filzbuch. Muster auflegen kann man denke ich vernachlässigen, dass sind ja meist nicht die Mengen. Nur wie macht man das dann mit Farbverläufen oder ähnlichem, da fällt mir gerade nix dazu ein. ![]() Hab Ihr Tipps für mich? Liebe Grüße fenchurch
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#2 |
FilzerIn
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Hallo Fenchurch,
ich handhabe es so, daß ich meine fertigen Filzobjekte wiege und daraus den Materialverbrauch festlege. Allerdings legt jeder etwas unterschiedlich dick aus, manche "übertreiben" es regelrecht und manchmal geht auch ein Werk völlig schief (eine meiner Kursteilnehmerinnen hatte vermutlich die Fasern nicht richtig um den Schablonenrand geschlagen, bzw. hatte die Fasern nach außen gerieben, so daß ihr Werk beim herausnehmen der Schablone völlig kaputt ging und nicht mehr zu retten war). Dies solltest Du auf jeden Fall beim Materialverbrauch berücksichtigen und ihn etwas höher anlegen! (Vergiß auch nicht die Nebenkosten wie Seife, Noppenfolie usw!) Das fertige Werk in noch feuchtem Zustand zu wiegen finde ich persönlich nun nicht so schön! Wenn Du z.B. Wolle im Band aus einer Charge verwendest, so kannst Du auch ein so-und-soviel cm langes Stück von den Teilnehmer/innen abreißen lassen (ich habe das für mich mal ausgewogen, also z.B. 30 Gramm für ein Windlicht haben so-und-soviel cm Länge von einer speziellen Bandwolle) Dann bekommen die Kursteilnehmer auch schon mal ein Gefühl für das "abreißen" der Wolle. Manche halten den Strang nämlich ganz fest und sind dann sehr verblüfft, wenn ich erkläre, daß, je leichter die Hand festhält, die Wolle sich umso leichter und feiner reißen lässt. Beim Farbverlauf sehe ich auch keinen gravierende Unterschied zum unifarbigen auslegen. Herzliche Grüße, Petra |
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#3 |
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Hallo Petra,
habe ich Dich richtig verstanden, Deine Kursteilnehmer reißen sich z.B. 50cm vom Band ab und Du weißt dann, o.k. das sind ca. 30gr. (nur als Beispiel, habe noch nicht nachgewogen) und wenn ein Teilnehmer dann nochmal 30cm abreißt, weil es nicht gereicht hat, dann kommen nochmal x gr. hinzu? LG fenchurch
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#4 |
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... und wie machst Du das bei Vlieswolle?
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#5 |
FilzerIn
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Bei meinem Filzrausch-Kurs wurde so gearbeitet:
Für Objekt xy braucht man ca. soviel Gramm Wolle, bitte abwiegen und aufschreiben. Wer nicht alles verbraucht, kann den Rest wiegen und zurücklegen. Das wurde dann mit minus aufgeschrieben. Alles andere war im Kurspreis enthalten. Ich denke, so ist jeder zumindest bei der Wollmenge auf der sicheren Seite. |
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#6 |
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Ja, so wird das bei meiner Filzkurs-Leiterin auch immer gemacht: Wolle aussuchen, abwiegen und aufschreiben. Dann werden die Objekte gefilzt und zum Schluss der nichtverbrauchte Rest Wolle erneut abgewogen und dann zahlt jeder seinen tatsächlichen Verbrauch. Das finde ich persönlich am Genauesten. Die Kursgebühr kommt noch separat dazu, womit Du dann Deinen Zeitaufwand sowie Seife pp. mitabgerechnet hättest.
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#7 | |
FilzerIn
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Hallo Fenchurch
Zitat:
Oder nehmen wir z.B. Armstulpen, die müssen zwar stabil, aber nicht fest wie ein Brett sein. Meine Vorgaben sind dann im Kurs die Schablone und die dafür benötigte Wollmenge. Diese Wollmenge wird dann sozusagen in Portionen aufgeteilt (Vorne, Hinten, Quer- und Längsrichtung...) Mit dieser Wollmenge müssen die Teilnehmer sozusagen "auskommen". Bisher hatte noch niemand einen "Nachschlag" benötigt. Falls das mal vorkommen sollte, denke ich, daß es sich um eher kleine Mengen handelt. Mit Vlies arbeite ich weniger, aber da könnte man den Verbrauch ja ähnlich abschätzen. Wenn Wolle übrigbleibt, dann biete ich den Teilnehmern an, diese mit nach Hause zu nehmen, da sie ja bezahlt ist. Das kommt aber auch sehr selten vor, gerade mal, wenn jemand sehr fein und genau auslegt. Ansonsten kommen alle Reste in einen Beutel. Getrocknet verwende ich die Fitzelchen dann z.B. zum Ausstopfen von genähtem usw. Liebe Grüße, Petra |
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#8 |
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Hallo,
vielen lieben Dank für Eure Antworten. Das hilft mir weiter. Ich denke, ich werde eine Mischform machen. Zeigen wieviel Gramm ein entsprechend langer Kammzug hat und auch sagen, wieviel Wolle man für ein bestimmtes Objekt braucht und dann können ja die Teilnehmer noch abwiegen. LG fenchurch
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